Blutspendetag am Berufskolleg in Brilon

01.04.2015

Am Mittwoch den 25.03.2015 besuchte das Deutsche Rote Kreuz zum zweiten Mal in diesem Schuljahr das Berufskolleg in Brilon. Alle, die ihre Volljährigkeit erreicht haben, durften an diesem Tag einen kleinen Teil ihres Blutes spenden und somit kranken Menschen helfen.

Am Mittwoch den 25.03.2015 besuchte das Deutsche Rote Kreuz zum zweiten Mal in diesem Schuljahr das Berufskolleg in Brilon. Alle, die ihre Volljährigkeit erreicht haben, durften an diesem Tag einen kleinen Teil ihres Blutes spenden und somit kranken Menschen helfen. Die Mitarbeiter und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes erreichten um etwa zwanzig vor neun Uhr die Räumlichkeiten des Berufskollegs. Es kamen circa 20 Helferinnen und Helfer des DRK sowie die Schülerinnen der Mittelstufe der Medizinischen Fachangestellten (MFM) unter der Leitung von Frau Dirk, der Bildungsgangleiterin, um die Teilnehmer zu betreuen und zu untersuchen.


Pünktlich um neun Uhr wurden bereits die ersten Blutspender von tatkräftigen Helfern aus ihren Klassen geholt und zur Anmeldestelle gebracht. Diese war extra für diesen Tag vor der Aula eingerichtet worden. Jeder der Blut spenden wollte und durfte, musste sich dort anmelden und bekam danach zwei Zettel. Auf einem dieser Zettel mussten dann zahlreiche Daten angegeben werden, um sich ein Bild über die Teilnehmer zu machen. Nach der Anmeldung stellten sich die Schülerinnen und Schüler, aber auch Personen, die vom Gymnasium Petrinum kommen oder nicht auf diese Schule gehen, bei der Untersuchung an. Dort wurden die Spender von einem Arzt untersucht und ein klärendes Gespräch unter vier Augen geführt. Wenn der Arzt der Teilnahme an der Blutspende zustimmte, durfte die Person zur letzten entscheidenden Überprüfung in die Aula gehen.
Dort erwartete sie ein Helfer des DRK. Dieser hatte die Aufgabe, ein letztes Mal den Puls sowie die Körpertemperatur zu messen und das Blut des Teilnehmers zu überprüfen. Wenn dort noch schädliche Stoffe im Blut gefunden wurden, musste die Person womöglich die Blutspendeprozedur abbrechen, da das Blut für das Deutsche Rote Kreuz nicht verwendbar ist. Nachdem der dafür Zuständige die Tests durchgeführt hatet, durfte der Blutspender zur nächsten Station gehen.
Dort bekam jeder eine Box, in welcher sich ein Schlauch, einige Nadeln sowie die speziellen Beutel, welche innen eine Beschichtung haben, befinden, damit das Blut in den Beuteln nicht gerinnt. Damit begab sich der Spender dann zu einem freien Liegestuhl.
Kurze Zeit später kam ein weiterer Arzt, der den Teilnehmern die Nadeln legte und alles Nötige anschloss. Der Beutel wurde auf eine Maschine gelegt, welche ihn alle paar Sekunden bewegte, damit sich die spezielle Beschichtung in dem Beutel mit dem Blut vermischt und dieses nicht gerinnt. Der Blutspender lag dann einige Zeit auf einer Liege. Somit wurde verhindert, dass die Blutzirkulation an manchen, für das Blut schwer zu erreichenden Stellen, abbricht. Wenn der Körper jedoch in einer nahezu waagerechten Position ist, ist die Wahrscheinlichkeit dieses Vorkommnisses gering.
Während das Blut in die Beutel floss und die Teilnehmer auf der Liege lagen, wurden sie ständig von Helferinnen und Helfern beobachtet. Außerdem kümmerten sich diese um sie. Des Weiteren wurde dort viel Cola verteilt, um den Kreislauf der Personen stabil zu halten. Jeder Teilnehmer lag dort etwa 20 Minuten. Diese 20 Minuten bestanden aus der Abnahme des Blutes sowie der Ausruhphase, da bei dieser Masse Blut, welche dort gespendet wurde, der Kreislauf ziemlich zu kämpfen hat.
Der Blutspendeprozess dauerte von der Anmeldung an etwa 30 bis 45 Minuten. Nachdem die Teilnehmer die Ausruhphase hinter sich gebracht hatten, bekamen sie eine Essensmarke. Mit dieser sollten sie sich dann Essen holen, um ihren Kreislauf zu stärken. Frau Dirk und die MFM hatten ein Buffet aufgebaut, an dem sich die Personen bedienen konnten. Es gab Kuchen und Brötchen sowie einen Cola-Automat.
Am Mittwoch, den 25.03.2015, waren etwa 95 Teilnehmer aktiv. Davon waren 30 Erstspender bei der Blutspende dabei und können mit ihrem gespendeten Blut sicherlich einigen bedürftigen Personen helfen. Wir hoffen, dass das DRK auch in Zukunft Tage wie diese im Berufskolleg in Brilon stattfinden lässt. Auch über die hohe Anzahl an Teilnehmern bei der Aktion freuen wir uns sehr und hoffen, dass sich dies auch in Zukunft bewährt.

©Ein Bericht von Moritz O. und Adrian M., HH1dS

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Zur Jakobuslinde 30
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